Donnerstag, 11. August

13. August 2011 by

Heute ist unser letzter Tag in Tokyo. Es ist 22.00 Uhr und Zeit ins Bett zu gehen. Wir muessen schliesslich um 05.00 Uhr raus. Ich jedenfalls werde mich schlafen legen.

Der Besuch im Kodokan war klasse. Toshiro Daigo war da und hat selbst Uchi-komi gemacht.  Sehr beeindruckend.

Dienstag, 09. August

10. August 2011 by

Packen – für einige doch eine Herausforderung, den Koffer zu zu bekommen. Unsere letzte Verpflichtung in Shikoku ist der Besuch bei der Präfekturverwaltung. drei Reden, Vorstellung und danach Unterhaltung. „Business as usual.“ Ein weiteres Mal erzählen mir die Japaner, dass ich so ein „handsome boy“ wäre und wie Tom Cruise aussehe. Meine Mitreisenden können es schon nicht mehr hören.
Der Sportjugendvorsitzende lädt uns noch zum Mittagessen in die Kantine einer Baumarktfirma ein bevor wir das Flugzeug nach Tokyo besteigen.

In Tokyo findet das Auswertegespräch statt und danach gehen wir noch eine Kleinigkeit essen und ins Bett.

Mittwoch, 10. August

10. August 2011 by

Tokyo, die Riesenstadt. Kann einen schon erschlagen. Es bilden sich kleine Gruppen, denn jeder möchte etwas anderes machen. Ich gehe mit Torben und Helmut, den beiden anderen Gruppenleitern los. Kurzer Fotostop in Shibuya. Dann gehen wir zu Fuß durch die engen Gassen in einem Restaurantviertel und zum Kodokan, wo wir Judobücher kaufen und das Dojo besichtigen. Hier ist noch alles ruhig, morgen ist der letzte Trainingstag – Vorfreude. Torben kauft gegenüber noch einen Judogürtel und wir verbringen die Wartezeit im nahegelegenen Park. Sehr schön, mal die Füße in kaltes Wasser halten. Dann noch ins Kodokan Museum und wieder zurück ins Hotel, um ein wenige Erholung vor der großen Abschiedsparty zu haben.

Montag, 08. August

9. August 2011 by

Die Zimmer sind heiß, sehr heiß und stickig. Die Küche macht sich mit uns viel Mühe – extra Brot statt Reis, vegetarisches Essen, laktosefreies Essen. Leider entsteht durch uns Unruhe, für die ich mich später entschuldige. Das war nicht gut, machen wir morgen besser. Es geht nach Hiroshima.

Eine Stunde mit dem Bus, dann aufs Schnellboot. Man kann nicht auf Deck, sondern muß im klimatisierten Raum sitzen bleiben, so dass wir nur durch die Scheiben die schöne Inselwelt beobachten können. Was einige dann wieder in den Schlaf wiegt. Angekommen steigen wir um in Taxis und kommen zum Friedenspark, wo uns zu zuerst ein altes Gebäude erwartet, welches als einziges im Originalzustand belassen wurde. Es war eines der wenigen, die die Bombe ansatzweise überstanden haben. Vor zwei Tagen wurde hier dem Jahrestag des Bombenabwurfs groß gedacht. Für uns alle, auch die aufgedrehtesten Jugendlichen, war das Museum absolut beeindruckend. Mit deutscher Audioführung konnten wir alles betrachten und hier blieb keiner unbeeindruckt, Danach brauchte jeder ein paar Minuten für sich, um das alles zu verdauen. Da wir noch ein wenig Zeit hatten, fuhren wir noch zu einem Aussichtspunkt, um die Stadt von oben sehen zu können. Bei der Rückfahrt fielen dann allen die Augen zu. Wieder in Mitsuyama, war ein Einkaufszentrum die Anlaufstelle, bevor wir in die „Wildnis“ zurück kamen.

Randbemerkung: Zitat Martin: „Are you oishi?“ (übersetzt etwa: „Schmeckst du gut?“)

Sonntag, 07. August

8. August 2011 by

Hab mal fast 9 Stunden geschlafen. Kurze Verabschiedung und ab geht die 

Busfahrt nach Matsuyama. 

Eineinhalb Stunden dauert sie, dann gibt es schon wieder Mittagessen. 

Essen spielt in Japan wirklich eine große Rolle. Danach besuchen wir die 

Burg. Hinauf kommen wir mit einem Sessellift, das ist lustig – wie beim Skifahren. 

Heute ist der heißeste Tag des Jahres erklärt unser Führer, mit dem wir die Burg besichtigen. 

Sehr schön. Tolle Blicke, wunderbare Burgfotos und gute Erklärungen. Doch die Stadt hat 

noch mehr zu bieten. Das älteste „Onzen“ Japans heißt es. Also rein in die heißen Quellen, 

also ein Gemeinschaftsbad. Neben Essen spielt auch baden eine wichtige Rolle im 

japanischen Leben. Hier ist alles recht touristisch, auch die Einkaufsstraße. 

Zum Abendessen lädt uns der Sportjugendvorsitzende in sein Haus ein. Kein Mensch 

weiß, wer das alles essen soll, mein Bauch spannt jedenfalls kräftig. Kein Mensch 

weiß auch, wo wir übernachten werden. 

Unser Bus fährt immer weiter aus der Stadt raus. Wir lassen uns überraschen. 

Die Unterkunft ist eine Art Jugendherberge. Weit außerhalb gelegen. 

Die Zimmer sind extrem warm, aber das stehen wir schon durch,

 denke ich. Auch hier gehen wir nochmal baden, das schadet ja nicht. 

Um 22.00 Uhr ist Bettruhe.

Samstag, 06. August

7. August 2011 by

Wieder mal westliches Frühstück, schade. Heute war zum zweiten Mal Kyudo angesagt. 

 

Nach einer Vorführung durften wir selbst üben. Das schöne daran war, dass uns das 

Zeremoniell beigebracht wurde bevor wir dann zum Abschluß zweimal schießen durften. 

Das war für einige unserer Jugendlichen zwar absolut unverständlich, aber genau 

das macht ja Kyudo aus – es ist halt kein Sport im westlichen Sinn. Für mich war es klasse.

Am Nachmittag war Familienprogramm. Wir fuhren mit unseren beiden

 Gastgebern und Tom, dem Amerikaner, der hier bei der Stadt arbeitet zu einem 

Fluss etwas außerhalb der Stadt. Die Stadt hat ja bisher keinerlei schöne 

Seiten zu bieten, doch hier ist es sehr angenehm. Hier kommen auch 

viele Familien mit ihren Kindern, um im Fluss zu spielen. Wir waten ein wenig darin,

 essen zu Mittag und trinken Kaffee und Kuchen. Auf dem Rückweg halten wir an 

einem Internetcafe, weil unsere Familie nicht online zu sein scheint. Das ist auch 

wieder recht kompliziert in Japan. Iris muß ihren Ausweis vorzeigen und Mitglied 

werden, damit wir an einem Computer dürfen. Zu Hause angekommen sollten wir 

erstmal drei Stunden ruhen, was uns aber zu langweilig erschien, so dass wir in 

Richtung Meer spazierten. Nach einer halben Stunde erreichten wir selbiges. 

Auch hier wieder nur Industrieausblick und kein Strand. 

Am Abend treffen wir Martin, Ella und Adriane auf dem Bon Ondori 

Fest. Schoen, dass wir das auch noch erleben konnten. Wir haben mit 

vielen Leuten im Kreis getanzt und eine tolle Taiko-Trommel 

Vorfuehrung gesehen. Danach gab es in der Familie Sukiyaki zum Abendessen.

Freitag, 05. August

6. August 2011 by

Busfahrt war angesagt. Und zwar nach Shikokuchuo, ja ein richtiger Zungenbrecher. Erst eine Stunde bis nach Kochi und von dort nach Umstieg noch einmal eine gute Stunde weiter. Dabei kamen wir durch viele Tunnel und vorbei an wundervollen Schluchten, tolle Landschaft. In der neuen Stadt ging es zunächst ins Papiermuseum, wo wir einmal mehr japanisches Papier herstellten und wieder mal basteln durften. Anhänger aus Papier. Was macht man nicht alles ….
Danach statteten wir dem Bürgermeister einen Besuch ab. Das war irgendwie komisch – erst steif und keiner wußte so recht was läuft und dann haben wir ewig lang mit dem Bürgermeister geredet, obwohl der sich selbst am liebsten reden hört. TV Interview gaben wir auch noch, bevor wir  in die Gastfamilien gingen. Iris und ich sind diesmal zusammen untergebracht. Wir sind bei der Oma im Haus und haben jeder ein eigenes Zimmer. Kaum dort, mußten wir schon wieder los zu einem Empfang. Ein Abendessen mit Mitarbeitern der Stadt und vielen Englischlehrern. So sprachen wir die meiste Zeit Englisch obwohl wir doch Japan besucht haben (?). War aber ein netter Abend. Wieder zu Hause legten wir uns schlafen und mein Gastvater kam zu mir ins Zimmer und tat ganz geheimnisvoll. Er geleitete mich nach draußen und tat so, als ob Iris das nicht mitbekommen sollte. Da ich erstmal keine Ahnung hatte was er wollte, kam ich halt mit. Wir saßen dann in der Küche und tranken gemeinsam etwas und er fragte ob Iris müde sei. Ich habe ihm dann erklärt, dass sie sicher gerne dabei wäre und wollte sie holen. Da war sie aber schon ein wenig eingeschnappt, weil er nur mich gefragt hatte. Ist halt so ein japanisches „Ding“ unter Männer. Die Gastmama war zwar auch dabei, hat aber selbst nichts getrunken und nur nachgeschenkt – so typisch japanisch.

Donnerstag, 04. August

4. August 2011 by

Irgendwie sind heute alle müde. Vielleicht liegt das an dem bevorstehenden Programm. Ich hatte ja immer noch Hoffnung, es liest sich auf dem Papier nur so langweilig. Leider war es aber genau so. Wie immer erstmal
Busfahren. Landschaft ist wirklich schön, kleine Flüsse, viel Wald, Reisfelder und Berge. Erster Halt war an einer Teeplantage, wo wir ca. 20 MinutenTeeblätter pflückten – und das unter praller Sonne. Dann zum „Bürgerhaus“ wo die Blätter eine Stunde geknetet werden mussten. Man war gnädig mit uns und ließ uns nur etwa 40 Minuten arbeiten. Den Rest des Vormittags mußte der Tee in der Sonne liegen und wir warten bis zum Mittagessen. Einzig ein kurzer Spaziergang mit Bad im Fluß verschaffte uns Abwechslung. Alles in allem war es halt viel Warterei….

Leider ging es genauso weiter – auch nach dem Mittagessen. Wir waren zwei Stunden vor der planmäßigen Zeit mit allem fertig und sollten den Rest der Zeit „relaxen“. Das war uns aber wirklich zu langweilig und so sprachen wir mit dem Betreuer, ob wir nicht etwas früher mit dem Bus zurück fahren könnten. Wir hätten sonst einen Gruppenkoller bekommen, denke ich. Das machten die Japaner zum Glück möglich und wir fuhren zurück in die Stadt, wo die Jungs in Richtung Supermarkt gingen und die Mädels ins Museum. Das war aber sehr übersichtlich, so dass sie schon nach 10 Minuten wieder in den Bus einstiegen.

Um mal deutlich zu machen, dass ich alles für den Blog gebe, muß ich folgende Begebenheit schildern. Wir haben ja diesmal im Hotel keinen Internetanschluß, so dass ich in ein größeres Elektrogeschäft ging und nach einem Computer mit Netzanschluß suchte. Nach einigen Versuchen hatte ich Glück und fing an, Text und Fotos von meinem USB Stick hochzuladen. Nach kurzer Zeit kam ein Verkäufer und warf mir mißtrauische Blicke zu was ich da wohl mache. Die Jungs sagten er sprach mich auch an, was ich aber nicht bemerkte, da ich vertieft war. Jedenfalls rief er sich Hilfe und kurze Zeit später standen vier Japaner aufgeregt hinter mir und sprachen komische Dinge in ihr Mikrofon. Das war der Zeitpunkt mich auszuloggen und den Stick abzuziehen. Schnell verliessen wir den Laden und die Welt war wieder auf dem laufenden.

Die Abschiedsparty war ganz anders als die letzten beiden Male. Ich kannte das ja schon und es war klasse. Ganz informell begann die Grillparty. Legere Klamotten und viele bekannte Gesichter. Die Gastfamilien waren da und die Jungs und Mädels vom Fuß- und Volleyball. Keine langen Reden sondern lockere Stimmung, die sich bis zum Schluß fortsetzte. Einfach schön. Als wir die Japaner in unserem „Bob“ einluden, bildete sich eine Schlange, die bis auf die Straße reichte und trotz der widrigen Umstände was die Musik anbelangte, war es eine Bombenstimmung. Aber auch hier war dann ein Ende gesetzt, als der Bus uns abholte und ins Hotel brachte. Alle waren guter Laune und ein kleiner Spaziergang durchs Dorf beendete den Abend.

Mittwoch, 03. August

4. August 2011 by

Also diesmal bin ich ein wenig froh, wieder mit allen zusammen zu treffen und heute Abend im Hotel zu übernachten. Ich vermisse meine Freundin Anja und hatte einen kleinen Durchhänger. Der heutige Tag half mir aber darüber hinweg. Sporttag. Zuerst Judo. Allerdings haben es die Japaner nicht verstanden, unserer Gruppe den Spaß am Judo zu vermitteln. Wir wurden zwar richtig mit Judoanzügen ausgestattet, aber wie so oft folgten sehr lange
Erklärungen und nur wenig selbst probieren. Und auch das bestand leider nur aus Anzugbinden, Verbeugen und Fallen. In Deutschland lehren wir den Trainern, dass man viel schneller ans Ziel kommt, wenn man den Anfängern auch gleich zeigt zu werfen. Aber das war halt typisch japanisch. Auch in Ordnung. Ich und Ella durften wenigstens zwei kurze Randori mit den Japanern machen.

Der Nachmittag begann mit Fußball. Das war gut gemacht. Kennenlernspiele, einfache Teamspiele und dann richtig Fußball spielen. Ein sehr guter Trainer, der es verstand alle einzubinden. Da die Sonne schien war es natürlich sehr warm, aber klasse.

Das war aber noch nicht alles. Es folgte eine Art Volleyball. Also eine Variante, die die Grundzüge des Spiels lehrt. Zu dritt und man muß den (weichen) Ball dreimal spielen, bevor er übers Netz darf. Methodisch absolut sinnvoll. Wir begannen gleich mit einem Tournament. Wir Deutschen sollten zusammen spielen in zwei Mannschaften. Zuerst dachte ich, dass es ziemlich
unfair ist, den kleinen Japanerinnen gegenüber, aber schon bald stellte sich heraus, dass wir ihnen haushoch unterlegen waren. Wir freuten uns schon, wenn wir zwei Punkte machen konnten, bevor wir erneut verloren. Dann mischten wir die Teams, so dass noch mehr Spaß und Kontakt zustande kam. Ein gelungener Tag.

Übernachten werden wir in einem Ryokan, also einem japanischen Hotel. Wir Betreuer haben jeweils ein Einzelzimmer, während die Jugendlichen nach Geschlechtern getrennt zu dritt im Zweiraumzimmer schlafen. Ein gemeinsames Abendessen, Gruppenbesprechung und ein kurzer Ausflug in die „Pachinko“-Halle beenden den Abend.

Geilster Tag ever!!!!!!!!!! :D

2. August 2011 by

Also Moritz und ich haben heute den absolut geilsten Tag erlebt….es war echt einer der besten Tage in meinem Leben xD

Ok…also erstmal durften wir bis um 8 Uhr ausschlafen…dann haben wir gut gefruehstueckt…kurz darauf gings ab zur ersten Station, dem Papier Museum! Dort haben wir Paper selber gemacht und in dem Museum die Kunst des Papierherstellens geniessen koennen.

Ok nach dem Papiermusem, welches der Kulturteil des Tages war, ging es zu was lustigem….dem Anpanman-Museum 😀 also Anpanman ist eine Animefigur wie bei Pokemon und dort in dem Museum, was eigentlich fuer kleinkinder war xD konnten wir doch viel ueber den Zeichner erfahren und viele Bilder machen!

Cool!! Als naechstes sind wir dann in die Berge gefahren! Moritz und ich dachten uns schau das die uns im Wald aussetzen wollten, dabei kam es ganz anders…wir haben uns eine ganz beruehmte Hoehle angesehen…mit Stalakmiten und Stalaktiten. Dort gab es Abgruende ohne Ende! Sehr interessant!!! Die Kaelte war auch eine wunderbare Abwechslung 🙂 Ein weiteres Highlight waren die Fledermaeuse die wir gesehen haben, die sind einem so einen Meter ueber dem Kopf vorbeigeflogen…echt spannend!!! 🙂

Die Hoehle war also echt spannend…wirklich bemerkenswert und absolut beeindruckend…damit wir aber nicht nur Kultur abbekommen hat die Familie, die abgesehen davon einfach die geilste ueberhaupt ist, lacht mit uns und hat spass ohne ende!!!, auch mitgedacht und uns einen Kindertraum erfuellt… sie sind mit uns ins Plaza Capcom..eine Spielehalle mit Automaten, Gluecksspiel etc…ein bisschen Las Vegas :DD das tollste war auch noch das sie uns etwas startkapital gegeben haben…wir haben auch einfach mal alles verzockt xDDD aber soviel Spass hatte ich schon lang nicht mehr!!!! Moritz hat BEINAHE einen MP3-Player aus dem Automaten geholt, hatte aber letztendlich kein Glueck im Gegensatz zu mir xD ich hab bei einem Spiel gleich 2 Gewinne aus dem Automaten gezogen…das war wahres Glueck xD

Haha…beim Abendessen ging dann mein Glueck weiter, denn in dem Restaurant gabs zu jeder Bestellung ein Rubbellos dazu…ich hab gleich mal eine Portion Pommes gewonnen, wobei unser lieber Moritz wieder mal nur Pech hatte und eine Niete zog xDD
Auf jeden Fall um 20.00 Uhr Ortszeit waren wir dann daheim, aber der Tag war noch lange nicht vorbei!!! Erst schoen Geschenke ausgetauscht, dann gelacht, Musik gehoert und abgerockt und dann noch Nintendo Wii Sports gezockt!!! Klar das ich dass ich Moritz uebelst abgezockt habe xD jedoch hats uns der Otohssan beim Baseball voll gezeigt :))…ich wuenschte echt dieser Tag haette kein Ende!!!!

Diesen ober mega geilen Tag kann einfach keine andere Familie toppen xD Peace<3